IMS: Entwicklungen und Trends in der Arzneimittelversorgung 2016

Hier nun die jährliche Analyse der Entwicklungen und Trends in der Arzneimittelversorgung 2016 von QuintilesIMS

Der Gesamtmarkt:

  • 87 % des Umsatzes mit Arzneimitteln entfielen im Jahr 2016 in Deutschland auf den Apothekenmarkt, 13
    % auf den Kliniksektor.
  • Das Umsatzwachstum des Apothekensegments beläuft sich auf rund 4 %.
  • Über die Hälfte des Wachstums (52 %) resultiert aus drei Arzneigruppen: Medikamenten zur Blutgerinnung, die
    nach Schlaganfällen oder bei Thrombosen eingesetzt werden (sog. direkte Faktor Xa-Inhibitoren: 20 %
    Wachstumsbeitrag); ferner Wirkstoffen für die moderne Krebstherapie (sog. antineoplastische
    monoklonale Antikörper: 17 %) sowie Präparaten, die das Tumorwachstum hemmen (antineoplastische
    Proteinkinasehemmer:15 %).
  • Knapp ein weiteres Viertel des Wachstums geht auf Arzneien zur Therapie
    von schweren entzündlichen Erkrankungen wie z.B. rheumatoider Arthritis oder der Darmkrankheit
    Morbus Crohn zurück (sog. Anti-TNF-Präparate: 13 %) und auf systemische Medikamente gegen die
    Hauterkrankung Psoriasis (10 %).
  • In Summe wächst der GKV-Arzneimittelmarkt einschließlich Diagnostika, ohne Impfstoffe, im Jahr 2016
    nach Umsatz um verhaltene 3,5 % auf rund 37 Mrd. Euro4

Die Details und Grafiken finden sich bei IMS.

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